TNB THEODOR NAGEL BASEL GMBH

Holz- und Plattenimport
Grellingerstrasse 9
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Switzerland
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Umweltschutz

Letzte Bearbeitung am
20. November 2011

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Umwelt
Für die Theodor Nagel Basel GmbH ist der pflegliche Umgang mit der Umwelt ein zentraler Aspekt des Handelns.


Mit Holz beschäftigt sich die TNB aus Leidenschaft und sie setzt sich für einen schonenden und ökologisch sinnvollen Umgang mit dem Rohstoff ein. Der TNB ist bewusst, dass der Wald für die Ökologie der Welt von zentraler Bedeutung ist. Auch die TNB-Mitarbeiter wollen, dass nachfolgende Generationen noch die Schönheit der Wälder geniessen können.


Die TNB setzt sich mit grossem Engagement für die nachhaltige Forstwirtschaft und für die selektive Holzgewinnung ein. Wenn möglich, kauft die TNB von Plantagen, staatlich betriebenen Forstwirtschaften oder Bauernwäldern. Die TNB arbeitet aktiv in verschiedenen Verbänden, um die Zertifizierung von Holzprodukten zu unterstützen.


Die TNB beachtet beim Handel mit Holz die umweltbedingten, ökologischen und sozialen Konsequenzen um eine Balance zwischen dem Holzbedarf und der Holznutzung zu herzustellen.

 

Zertifizierungen

Eine Möglichkeit für die sinnvolle Holznutzung stellt die Zertifikation dar.

Die TNB erfüllt die FSC-Standards bezüglich Chain of Custody (COC) für die zertifizierten Produkte, wie Stammholz, Schnittholz, Klotzbretter, sowie Hartfaser- und Dämmplatten.

Die Forest Stewardship Counsil (FSC) Akkreditierung erfolgte durch die Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS).
Das  FSC-Zertifikat   der TNB mit der Registrierungsnummer SQS-COC-21588 kann in Form einer PDF-Datei (435 kB) eingesehen werden.
Um das Dokument anzeigen zu können, wird eine aktuelle Version der Software  Adobe Acrobat Reader   benötigt.

 

TNB erfüllt je nach Holzart noch weitere Kriterien:


A) Hölzer aus Südostasien

Myanmar (Burma)

TEAK (Tectona grandis) aus  Myanmar  , ehemals Burma

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In Myanmar   gibt es noch keinen zertifizierten Wald.
Der Holzeinschlag bis hin zum fertig produzierten Holz, sowie der Export und alle dazu gehörigen Bereiche, werden von der Myanmar Timber Enterprise (MTE) - einer staatlichen Organisation - überwacht. Jeder einzelne Baum wird erfasst. Ein Export ist nur dann möglich, wenn man eine staatlich bewilligte Lizenz vorweisen kann. Der gesamte Holzexport ist staatlich überwacht. Ein Export von Raubbauholz ist nicht möglich.
Der Import von Teak-Holz ist derzeit in den EU-Raum, sowie in die Schweiz verboten.


Malaysia

MERBAU (Intsia bijuga, Intsia pelambanica) aus  Malaysia

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In  Malaysia   gibt es nur wenig zertifizierten Wald.
Die malaysischen Behörden arbeiten seit Jahren an eigenen, glaubwürdigen Zertifizierungsstellen. Solche Zertifizierungsstellen sind für Malaysia, Indonesien aber auch für Afrika und Brasilien bereits im Aufbau, in der Planung oder in der Diskussion.
Zur Information: Die Landfläche Malaysias besteht aus 58.6 % Regenwald. In 24 % ist die Abholzung völlig verboten. In den für die Nutzung freigegebenen Wäldern wird das System der selektiven Nutzung verfolgt. Illegaler Holzeinschlag wird mit hohen Strafen und Haft bis zu 20 Jahren bestraft.
Die Holzimporte der TNB werden vom  Malaysian Timber Counsil (MTC)   sowie den einzelnen Forestry Departements des Malaysischen Staates überwacht. Die TNB importiert nur Holz, welches von dem Directors of Forests des Forestry Departments freigegeben wird.



B) Hölzer aus Südamerika

Brasilien

Jatoba (Hymenaea courbaril)  und Sucupira (Bowdichia nitida) 
aus  Brasilien

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In Brasilien gibt es Firmen, bei denen ein Teil der Produktion zertifiziert ist. Es sind nur 0.18 % des zur Nutzung freigegebenen Waldes zertifiziert. 
Die Firma THEODOR NAGEL DO BRASIL MADEIRAS LTD hat von der IBAMA, der Instituto Brasileiro do Meio Ambiente e dos Recuros Naturals Renovais die Erlaubnis Nr. 115840659, bestimmte Holzarten und Mengen einzuschlagen, zu vermarkten und wieder aufzuforsten.
Diese Erlaubnis und auch die Mengen werden streng überprüft und bei Zuwiderhandlung bestraft.



C) Hölzer aus Afrika

Ghana
Cameroon  

DOUSSIE/AFZELI (Bipindensis, Apa), IROKO (Milicia excelsa) 
und AFRORMOSIA (Pericopsis elata)  aus  Ghana  und  Cameroon

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Grundsätzlich:

Es gibt in Afrika nur sehr wenig Wald oder Waldabschnitte, die zertifiziert sind.
In Südafrika gibt es noch ein oder zwei kleine Exporteure für Kari und Plantagen Jarrah, welche zertifiziert sein sollen. 
Die afrikanischen Holzexportstaaten arbeiten derzeit an einem einheitlichen Zertifikat, dem Pan African Forest certificaze (PAFC), welches von der African Timber Organisation (ATO) herausgegeben werden soll.
Mitglieder der ATO sind unter anderem, Cameroon, Ghana, Elfenbeinküste und andere. Aus den drei erstgenannten Staaten importiert die TNB weitgehend ihre Hölzer.


Afrormosia:

Diese Holzart darf nur mit einem CITES-Zeugnis (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) exportiert werden. Nur das Forst- und Entwicklungsministerium des jeweiligen Exportlandes kann dieses Zeugnis ausstellen und damit den Export freigeben. Ohne dieses Zeugnis kann kein Export und kein Import in die Schweiz stattfinden. Nur ein staatlich kontrollierter Exporteur, der alle Vorschriften einhält, kann ein CITES-Zeugnis erhalten. Wer Afrormosia ohne CITES-Zeugnis importiert, macht sich strafbar.


Doussie/Afzelia und Iroko aus Ghana und Cameroon:

Diese Holzarten bezieht die TNB von Exporteuren, welche die TNB seit Jahren kennt und welche auch nicht beanstandet werden.

 

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Die afrikanischen Staaten arbeiten an einem eigenständigen Zertifikat und die TNB gibt Ihren Kunden auf Wunsch Ausführungen zu einem noch zu erstellenden Zertifikat von Ghana.
Ghanas und Cameroons Bemühungen hinsichtlich einer nachhaltigen Waldbewirtschaftung sind beispielhaft für viele Holzexportländer. Dieses wird auch vom WWF und anderen Organisationen anerkannt.


TNB ist ständig bemüht, das importierte Holz von einwandfreien, kontrollierten und zuverlässigen Abladern zu beziehen. Die Firma Theodor Nagel betreibt den Holzimport seit dem Jahre 1837. Diese 173 Jahre einwandfreier Arbeit sind ein Garant für die Qualität und Existenzfähigkeit der Firma TNB.

 

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